Hallo! Ich bin Felix. Ich lache gerne, lese mit Vorliebe die ZEIT (am liebsten gedruckt mit einer Tasse frischgebrühtem Kaffee) oder ein gutes Buch und habe hier in Mainz angefangen, Halbmarathons zu laufen. Aber der Reihe nach: Ich bin Felix Stütz und ab dem 1. September werde ich Vikar in Ihrer und Eurer Gemeinde sein. Ich freue mich schon riesig auf diese neue Aufgabe, die während meines ganzen Studiums am Horizont stand. Nun ist es endlich soweit.
Mein Theologiestudium habe ich in Heidelberg, Leipzig und Halle/Saale absolviert und dann das Examen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) gemacht. Anschließend war ich zuerst bei einer Innovationsstelle für Kirche und Diakonie in Berlin tätig, um dann die vergangenen Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Systematische Theologie an der Theologischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zu arbeiten.
Diese Zeit in Ostdeutschland war überaus bereichernd und prägend: Die bis heute andauernde Diskussion um die Friedliche Revolution, die weithin säkularisierte Gesellschaft und all die politischen Herausforderungen haben mich immer wieder zum Nachdenken angeregt. Nicht selten habe ich dort Gesprächsräume erlebt und erfahren, wie unkompliziert, einfach und wundersam Begegnungen sein können.
Zusammen mit meiner Frau hatte ich in dieser Zeit auch einen Podcast, in dem wir mit Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens über die großen und kleinen Fragen des Lebens ins Gespräch kamen. Mich fasziniert bis heute, wie unterschiedlich und kreativ Menschen ihr Leben entwerfen.
Wie unschwer zu erkennen ist, hatte ich bisher mit der EKHN wenig zu tun. Das hat sich geändert, als meine Frau als stellvertretende Redaktionsleitung zum ZDF gewechselt ist. Seit Rosenmontag 2025 wohnen wir nun schon in Mainz und hatten vom Fernsehgarten bis hin zur Fastnachtszeit schon einige Gelegenheiten, die Vorzüge dieser Region kennenzulernen. Nicht nur hat ein Mainzelmännchen als ‚Kuscheltier‘ bei unserer Tochter ein neues Zuhause, sondern auch wir als Familie in ‚Meenz‘ unser Zuhause gefunden. Die Erfahrung der vergangenen Jahre, dass das Leben ein Abenteuer ist, begleitet mich auch weiterhin und ich freue mich schon sehr, Sie und Euch kennenzulernen.